Stream of Consciousness RSS

with or without.
be or not to be.
hard and soft.
claim and disclaim.
don't be ashame(d)
if you aim in this ga(i)m(e).

- Poetry is not only rhyming

NAII history:
Not Applicable In (the) Internet
Nicht anwendbar im Internet
05/09 to NOW
Not Amusing In Intelligence
11/05 to 05/09

Archive

Feb
3rd
Wed
permalink

Praxiswissen Ajax (O'Reilly) - Zweite Buchrezension

AJAX ist in aller Munde. Es ist eine Web-Technologie, die eine lange Geschichte hat und dabei so angesagt ist wie nie. Denn Web-Anwendungen, die auf Ajax basieren, haben einen großen Vorteil: Alle Daten werden im Hintergrund asynchron zwischen dem heimischen PC und dem weit entfernten Web-Server übertragen. Dass es sich um eine Webseite handelt, vergisst man, weil nicht der komplette Inhalt neugeladen wird. Das Abrufen geht schneller und es fühlt sich an, als würde man ein Desktop-Programm benutzen. Google Maps ist ein gutes Beispiel für eine Anwendung mit AJAX-Motor.

Denny Carl berichtet über Ursprung und Entwicklung von AJAX und führt den Leser in die Grundlagentechniken ein. Anhand praktischer Beispiele lernt man populäre Anwendungen kennen. Darüber hinaus wird AJAX in seine Bestandteile zerlegt und in einer schönen Anleitung Stück für Stück zusammengebaut - so wie ein Auto auf dem industriellen Fließband.

Mit diesem Wissen gelingt es schließlich Schritt für Schritt einen Online-Editor, eine Shout-Box, eine Bildergalerie, einen Newsticker und ein kleines Spiel zu entwickeln. Wem das nicht genug ist, der wird in der Sammlung von AJAX-Bibliotheken und Links fündig.Übrigens: Bei AJAX handelt es sich nur um JavaScript. Das wird bei all der Schlagwortwucherei gerne unterschlagen.

Ich empfehle das Buch jedem, der bereits Grundlagenwissen in HTML / CSS hat und nicht unbeleckt im Thema XML, DOM und auch JavaScript ist. Engagierte Anfänger und Fortgeschrittene werden nach dieser Lektüre verstehen, dass AJAX keine Hexerei ist.”Praxiswissen AJAX” ließt sich insgesamt flüssig. Die Sprache ist lebendig und unabgehoben! Man wird abgeholt und mit auf den Weg genommen - der Autor ist im wahrsten Sinne des Wortes der persönliche Weggefährte und haut mit seiner gut geschärften Machete einen gangbaren Pfad durch den AJAX-Dschungel.

Praxiswissen Ajax, Denny Carl, O’Reilly Verlag, Köln, 2006, 220 Seiten

Posted via web from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments
permalink

Grüner Winterdienst im weißen Schnee

Ist iwie unterhaltsam wie ein kleines grünes Fahrzeug des Winterdienstes selbst Opfer des Schnees wird. Mit lustig anzuschauenden Schaukelbewegungen, schafft er es fünf Minuten lang nicht aus dem Schnee. Sichtlich bemüht ging er zu Werke. Ob es noch mehr Zuschauer wurden, die von der Straßenbahnhaltestelle zusahen, ob der mittelgroße Mickey Tours doch noch helfend eingriff und ob sich zur Schadenfreude doch noch Mitleid in meine Gefühlswelt hinzuschlich, wage ich nicht zu bezweifeln. Meine Bahn kommt - die 37 Richtung Uni. Ab rein da und schön winke winke mach zum grünen Winterschneemann.

Zeitstempel: 03.02.2010, 09:30 (Allee der Kosmonauten, Rhinstr.)

Posted via web from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments
Jan
18th
Mon
permalink

Praxiswissen Ajax (O'Reilly) - Zweite Buchrezension

AJAX ist in aller Munde. Es ist eine Web-Technologie, die eine lange Geschichte zu erzählen hat und dabei so angesagt wie nie ist. Web-Anwendungen, die darauf basieren, nutzen den Vorteil, dass Daten im Hintergrund asynchron zwischen dem heimischen PC und dem teilweise weit entfernten Web-Server übertragen werden. Es fühlt sich an, als würde man ein Desktop-Programm benutzen. Google Maps ist ein gutes Beispiel für eine Anwendung mit AJAX-Motor.

Denny Carl führt in die Grundlagentechniken des Webs sowie den Ursprung und die Entwicklung von AJAX ein. Anhand praktischer Beispiele lernt man populäre Anwendungen kennen. Darüberhinaus wird AJAX in seine Bestandteile zerlegt und in einer schönen Anleitung Stück für Stück zusammengebaut - so wie ein Auto auf dem industriellen Fließband.

Mit diesem Wissen gelingt es schließlich Schritt für Schritt einen Online-Editor, eine Shout-Box, eine Bildergalerie, einen Newsticker und ein kleines Spiel zu entwickeln. Wem das nicht genug ist, der wird in der Sammlung von AJAX-Bibliotheken und Links fündig.Übrigens: Bei AJAX handelt es sich nur um JavaScript. Das wird bei all der Schlagwortwucherei gerne unterschlagen.

Ich empfehle das Buch jedem, der bereits Grundlagenwissen in HTML, CSS hat und nicht unbeleckt im Thema XML, DOM und auch JavaScript ist. Engagierte Anfänger und Fortgeschrittene finden werden nach dieser Lektüre verstehen, dass AJAX keine Hexerei ist.”Praxiswissen AJAX” ließt sich insgesamt flüssig. Die Sprache ist lebendig und reichlich unabgehoben! Man wird abgeholt und auf den Weg genommen - der Autor ist im wahrsten Sinne des Wortes der persönliche Weggefährte und gut geschärfte Machete im AJAX-Dschungel.

Praxiswissen Ajax, Denny Carl, O’Reilly Verlag, Köln, 2006, 220 Seiten

Posted via web from Textwerkstatt HTW Berlin | Comment »

Comments
Jan
16th
Sat
permalink

Eine Woche Vegetarisch

Am 09.01. diesen Jahres begann ich - ohne Vorsatz - vegetarisch zu essen. Das ist nun sieben Tage her und ich ziehe hiermit die erste Bilanz. Fakt ist: Es geht!

Bereits in meinem Praktikum Neuseeland (bei Greenpeace) hatte ich bereits drei Wochen geschafft und meiner Meinung nach gut durchgehalten. Das war so eine Art Vorabtest.

Nun versuche ich mich auch unter Nicht-Greenpeace-Einflüssen am vegetarischen Lebensstil. Mir fiel auf, dass ich Geschmack intensiver wahrnehme. Außerdem fühlte ich mich gut, um nicht zu sagen besser. Darüberhinaus bin ich aufmerksamer beim Einkaufen und möchte das auch beibehalten - vorher kaufte ich wonach mir war, ziemlich selbstsüchtig!

Was mir aber durch Hirnrinde läuft, ist der Gedanke an Fleisch! Normalerweise bin ich ein (unvegetarischer) Dönervernichter deluxe - oft einmal oder zweimal täglich! Der Kampf gegen die Gewohnheit ist wohl das Schwierigste. Das wird wett gemacht mit einem moralischen Reinsein und einem guten Gewissen.

Beim wöchentlichen Samstageinkauf - heute - kam ich nun zu der Frage, die sich anfängliche Vegetarier wohl früher oder später sowieso stellen müssen. Darf ich Fisch essen? Nach gewisser Überlegung kam ich zum Schluss, dass ich Fisch essen werde. Der WWF hat eine schöne Liste von bedrohten Fischarten zusammengestellt - dazu eine Infografik und der eigentliche Fischratgeber von Januar 2009.

Nun hatte ich mir heute von REWE Fischstäbchen der Marke “ja!” gekauft und dann später im Einkaufsführer gesehen, dass der dortige Fisch als zweite Wahl gezeigt wird. Es handelt sich um den als “Alaska Seelachs” bezeichneten Fisch (eigentlich Pazifischer Pollack aus der Familie der Dorsche) aus dem Ochotskischem Meer (Nordwest-Pazifik). Beim nächsten Mal kaufe ich dann Fischstäbchen aus dem Nordost-Pazifik. Die werden nämlich nicht überfischt. Allgemein achte ich darauf, nicht bedrohte Fischarten zu verzehren.

Nachdem ich mir nun Gedanken gemacht habe, woher ich meine Proteine bekomme, entschloss ich mich dazu, Pesco-Vegetarier zu werden / sein - trotz der Zweifel daran, dass es sich um echten Vegetarismus handelt.

- Willenstärke ist mein Gefährte

 

 

 

 

 

 

 

 

Posted via web from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments
Jan
4th
Mon
permalink
Comments
Jan
2nd
Sat
permalink

Schlechteste Silvester-Party aller Zeiten! / Größter Fehlstart in's Jahr 2010!

Ich feierte im Universal-Gebäude Silvester an der Spree (“Mediaspree”) und zahlte knapp 50 EUR Eintritt pro Person. Dafür bekam man Softdrinks und Longdrinks - keine Cocktails. Was man nicht bekam bzw. völlig in die Hose ging, erzähle ich im Folgenden.

Erste Baustelle

Die Tickets mussten vorher gekauft werden - es wurden circa 2.500 verkauft. Es gab zwei Eingänge, bei dem man ab 22 Uhr reinkam. Reinkommen war aber nur schnell (unter 30min) durch Vordrängeln möglich; das ist ja normal so weit. Warum dauert es aber so lange, dass man die Tickets entgegennimmt und die Massen reinlässt. Es ging nicht mehr um den Verkauf von Tickets, dennoch wurde auf wichtig getan. Zweite Baustelle

Weiterhin schaffte man es nicht, in ordentlicher Zeit, seine Jacke abzugeben. Ergebnis: 45 Minuten warten, dann erfahren, dass die Garderobe geschlossen ist und man sich eine andere Stelle suchen muss. Die andere Stelle ist aber ebenfalls hoffnunglos überladen. Ein Gespräch mit dem Veranstalter offenbarte eine Lösung in zehn bis 15 Minuten. Es war jetzt bereits halb Zwölf - 30 minutes to go und meine Jacke hatte ich nach einer Stunde noch immer in der Hand. Auch dass man sich durch enge Klo-Türen quetschen musste, um überhaupt an die Garderobe zu gelangen, war und ist unzumutbar! Failure! In den 50 EUR war der Garderobenpfand von 1 EUR übrigens nicht enthalten. Dritte Baustelle

Der Veranstalter entscheidet darüber, was man zum Jahreswechsel trinkt?! WAT??? GEHT’S NOCH? Genauso hatte ich es sich zugetragen als wir kurz vor Mitternacht noch ein paar Becher und einer kompletten Sektflasche überbeholfen bekamen. Die Jacke war kurz zuvor - dank frei gewordener Ressourcen - untergebracht. Und ja: Longdrink-Bestellungen wurden abgeschmettert - keine Chance. Kunde war nicht König! Später erklärte mir der Veranstalter, es sei so gewollt, weil alle mit Sekt anstoßen würden! Bähh!!!

Vierte Baustelle

Die Tresenkräfte waren hoffnungslos überfordert. Teilweise aggressiv gingen sie mit den mittlerweile auch wild gewordenen Gästen um. Mit einem Hang zur Arroganz wurde man für die Becherrückgabe ignoriert. Pfui! Auch der Becherpfand von einem Euro war - wie bei der Garderobe - nicht enthalten. Das ist doch Schikane. Darüberhinaus musste man durchschnittlich 30 bis 45 Minuten warten, um überhaupt ranzukommen.

Fünfte Baustelle

Fortbewegen fand ich mindestens so erschwerlich wie die Warterei an der Bar. Insofern verstand ich auch nicht warum sich die wichtig-tuerische Security bemühte, die Glastür als Durchgang zuzulassen. Es war eine Qual!

Alles Baustelle

Die ganze Party war eine Baustelle - das hat man bisher hoffentlich herausgehört. Für 50 EUR hatte ich 5 Drinks genommen, ganz viel Frust aufgebaut, Becher gesammelt und völlig entnervt den Jahreswechsel - trotz schöner Kulisse - an der Warschauer Brücke erlebt. Das Tanzen verweigerte ich, nur Galgenhumor war die einzige Aufheiterung.

Egal, wie sich diese Party im nächsten Jahr nennt. Ganz gewiss werde ich diese Location meiden. Denn immerhin ist es bereits das zweite Mal, dass diese Party floppt. Die Veranstalter hatten nur die Zahlen im Kopf - purer Kommerz, den man der Veranstaltung sichtlich anmerkte. Ob die besagten “75%” wirklich zufrieden waren, wage ich zu bezweifeln.

Ach ja: Die Musik war ganz gut. Doch das fiel bei all dem Jammer kaum in’s Gewicht!

- Nächstes Jahr wieder selbst organisiert, bitte!

Posted via web from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments
Dec
28th
Mon
permalink

Buchrezension: Praxiswissen Ajax (O'Reilly)

“Praxiswissen Ajax” verdeutlicht durch seine einfache Schreibe worum es bei Ajax (AJAX) und dem darum gesponnenen Universum geht. Bereits 1998 - so Autor Denny Carl - war der Grundstein für erfolgreiche AJAX-basierte Webseiten gelegt - das XMLHTTP-Objekt fand seinen Weg in den damaligen Internet Explorer 5.

AJAX ist Javascript und das ist auch das Kernthema im Buch. Nach essentiellen Begriffen in diesem Kontext, wie z.B. Client-Server-Modell, Protokolle und Formate zum Datenaustausch im Web und Web 2.0, geht Carl an’s Eingemachte.

Es geht praktisch zu Werke - der Titel legt das nahe. Insofern verwundert es nicht, dass Ajax-Primus Google Maps Erwähnung im Buch findet.In einem ganzen Kapitel wird eine komplette AJAX-Engine aufgebaut - objektorientiert und nach außen hin versteckt (gekapselt). So versteht man jeden Bestandteil der für das XMLHttpRequest-Objekt nötigen Funktionen.

Wirklich praktisch - und das im doppelten Wortsinn - sind die fünf Projekte. In JavaScript schreiben wir kleine Programme mit klassischen CRUD-Funktionen. Darüberhinaus wird die Verbindung von XHTML zu CSS deutlich gemacht. Das ist vor allem für Anfänger interessant. Auch XML und JSON werden - genauso wie die Anbindung an eine MySQL-Datenbank - in besagten Projekten erklärt.Das Sahnestück ist dabei das JavaScript-Framework “Prototype” in Verbindung mit Script.aculo.us - praktische Funktionen treffen auf optisch ansprechende Effekthascherei.

Abschließend halten lesenswerte Links und JavaScript-Bibiotheken Einzug - darunter auch die beliebte Yahoo User Interface (YUI) Library.Praxiswissen Ajax, Denny Carl, O’Reilly Verlag, Köln, 2006, 220 Seiten

Dieser Text erschien für die Textwerkstatt “Erfolgreich Texten - Botschaften vermitteln, Ziele erreichen” an der HTW Berlin.

Posted via web from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments
permalink

Praxiswissen Ajax (O'Reilly)

“Praxiswissen Ajax” verdeutlicht durch seine einfache Schreibe worum es bei Ajax (AJAX) und dem darum gesponnenen Universum geht. Bereits 1998 - so Autor Denny Carl - war der Grundstein für erfolgreiche AJAX-basierte Webseiten gelegt - das XMLHTTP-Objekt fand seinen Weg in den damaligen Internet Explorer 5.

AJAX ist Javascript und das ist auch das Kernthema im Buch. Nach essentiellen Begriffen in diesem Kontext, wie z.B. Client-Server-Modell, Protokolle und Formate zum Datenaustausch im Web und Web 2.0, geht Carl an’s Eingemachte.

Es geht praktisch zu Werke - der Titel legt das nahe. Insofern verwundert es nicht, dass Ajax-Primus Google Maps Erwähnung im Buch findet.In einem ganzen Kapitel wird eine komplette AJAX-Engine aufgebaut - objektorientiert und nach außen hin versteckt (gekapselt). So versteht man jeden Bestandteil der für das XMLHttpRequest-Objekt nötigen Funktionen.

Wirklich praktisch - und das im doppelten Wortsinn - sind die fünf Projekte. In JavaScript schreiben wir kleine Programme mit klassischen CRUD-Funktionen. Darüberhinaus wird die Verbindung von XHTML zu CSS deutlich gemacht. Das ist vor allem für Anfänger interessant. Auch XML und JSON werden - genauso wie die Anbindung an eine MySQL-Datenbank - in besagten Projekten erklärt.Das Sahnestück ist dabei das JavaScript-Framework “Prototype” in Verbindung mit Script.aculo.us - praktische Funktionen treffen auf optisch ansprechende Effekthascherei.

Abschließend halten lesenswerte Links und JavaScript-Bibiotheken Einzug - darunter auch die beliebte Yahoo User Interface (YUI) Library.Praxiswissen Ajax, Denny Carl, O’Reilly Verlag, Köln, 2006, 220 Seiten

Posted via web from Textwerkstatt HTW Berlin | Comment »

Comments
Dec
23rd
Wed
permalink

Die Wahrheit hinter der Weltklimakonferenz in Kophenhagen 2009

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass der Ausgang der Weltklimakonferenz in Kopenhangen nicht auf Nicht-Einigkeit der verschiedenen Länder zurückzuführen ist. Jedes Land hatte ja unterschiedliche Reduktionsziele für 2020 - z.B. Neuseeland 40% laut Greenpeace NZ. Nun bekam ich durch @dustysnow von dem UK Guardian Artikel von Mark Lynas mit. Er war bei den Verhandlungen hinter verschlossenen Türen dabei.

Hier, die wichtigsten Aussagen, die mich kräftig aufhorchen ließen:

The truth is this: China wrecked the talks, intentionally humiliated Barack Obama, and insisted on an awful “deal” so western leaders would walk away carrying the blame. How do I know this? Because I was in the room and saw it happen.

Dann heißt es weiter:
China’s strategy was simple: block the open negotiations for two weeks, and then ensure that the closed-door deal made it look as if the west had failed the world’s poor once again.

Barack Obama kämpfte in den Verhandlungen, China verneinte nur.

Even George Monbiot, writing in yesterday’s Guardian, made the mistake of singly blaming Obama. But I saw Obama fighting desperately to salvage a deal, and the Chinese delegate saying “no”, over and over again.

China spielt ein abgekartetes Spiel.
Sudan behaves at the talks as a puppet of China; one of a number of countries that relieves the Chinese delegation of having to fight its battles in open sessions. It was a perfect stitch-up. China gutted the deal behind the scenes, and then left its proxies to savage it in public.

China macht sich lächerlich über die Welt.

What I saw was profoundly shocking. The Chinese premier, Wen Jinbao, did not deign to attend the meetings personally, instead sending a second-tier official in the country’s foreign ministry to sit opposite Obama himself. The diplomatic snub was obvious and brutal, as was the practical implication: several times during the session, the world’s most powerful heads of state were forced to wait around as the Chinese delegate went off to make telephone calls to his “superiors”.

Selbst ungleiche Klimaziele akzeptierte China nicht.
“Why can’t we even mention our own targets?” demanded a furious Angela Merkel. […] The Chinese delegate said no, and I watched, aghast, as Merkel threw up her hands in despair and conceded the point.

Die Last liegt auf den Schultern der Nicht-Entwicklungsländer. Obama und Co. waren unter Druck, das kam China zugute.

Above all, Obama needed to be able to demonstrate to the Senate that he could deliver China in any global climate regulation framework, so conservative senators could not argue that US carbon cuts would further advantage Chinese industry. […] This further strengthened China’s negotiating hand, as did the complete lack of civil society political pressure on either China or India. Campaign groups never blame developing countries for failure; this is an iron rule that is never broken.

China spielt mit uns, aber warum?
The (added: UK-based) analyst (added: George Monbiot), who has attended climate conferences for more than 15 years, concludes that China wants to weaken the climate regulation regime now “in order to avoid the risk that it might be called on to be more ambitious in a few years’ time”.

Fortsetzung:

This does not mean China is not serious about global warming. It is strong in both the wind and solar industries. But China’s growth, and growing global political and economic dominance, is based largely on cheap coal. China knows it is becoming an uncontested superpower; indeed its newfound muscular confidence was on striking display in Copenhagen. Its coal-based economy doubles every decade, and its power increases commensurately. Its leadership will not alter this magic formula unless they absolutely have to.
 
Dazu der Kommentar eines Lesers (mofo1):
All sounds very credible and interesting read. Put yourself in China’s shoes - the West has produced 90% of all the carbon perhaps since Industrial Revolution? Now when China is becoming rich, suddenly carbon production is out. Not only that - the reason they are producing so much carbon is because we shipped out our manufacturing out there because their labour costs are so cheap.
You can see their point.

Seinen Artikel schließt Lynas kraftvoll und beänstigend ab:

Copenhagen was much worse than just another bad deal, because it illustrated a profound shift in global geopolitics. This is fast becoming China’s century, yet its leadership has displayed that multilateral environmental governance is not only not a priority, but is viewed as a hindrance to the new superpower’s freedom of action.
Mein Fazit zu dem Artikel als Tweet-Grafik:

Die passende Antwort von @dustysnow

- Be aware of Chinare

Posted via email from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments
Dec
22nd
Tue
permalink

Merry Christmas 2009!

In mühevoller Kleinarbeit zusammengebastelt - als Ersatz für einen echten Weihnachtsbaum.

Posted via web from Alex Kluge & Freunde | Comment »

Comments