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Feist, The Reminder (2007) im Tram-Spiel: Kritisches Musikhören im Berliner ÖPNV

Weil Feist gerade den Überhype bekommt und man nicht drumherum kommt, sie sich mal oder noch mal zu Gemüte zu führen, habe ich das mit ihrem »The Reminder« (2007) gestern Abend auf dem Weg zu einem Meeting gemacht - die Version inkl. Remixes.

Kurz-Kritik

Für die vor allem im Abendverkehr teils laute Tram ist The Reminder für den entspannten Ohrkonsum sehr brauchbar. Nicht einschläfernd, weil langsame Stücke sich mit heiteren abwechseln, eignen sich die Songs auch sehr gut zum zeitweisen Gehen ohne ÖPNV.

Was bleibt, sind gefühlvoll vorgetragene Stücke, die es mir leicht gemacht haben, verhalten nachdenklich, angehaucht optimistisch und leicht verträumt ins Meeting zu gehen.

PS / Trivia

Ihr Cover von »The Limit To Your Love« ist weicher und klingt hoffnungsvoller als das Original von James Blake.

Interessant ist, wie der Gesamteindruck vom Album kippt, wenn man sich noch die Remixes dazu einhört. Sie bilden den tanzbaren Gegenpart und animieren nun wirklich zu rhythmischen Körperschwingungen. Nur mit den Remixes ist das Album komplett!

Deine Meinung!

Was hälst du von Feist’s The Reminder? Lahmer Scheiß oder beseelter Ohrbalsam für geschundene Großstadtohren?

Posted via email from Alex Kluge & Freunde ist Herbst. | Comment »

  1. naii posted this
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